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Camino-Taste
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Tinto de Verano

Besonders in den ganz heißen Regionen Spaniens darf der Tinto de Verano nach einem langen Wandertag nicht fehlen. Das Rezept für den perfekten Sommercoktail.
Gericht Getränke
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • ½ L Rotwein (am esten ein junger Rotwein z.B. Vino Joven aus dem Rioja)
  • ½ L Zitronenlimonade (klassisch wird "La Casera" verwendet)
  • 10 cl Martini Rosso
  • 1 Zitrone
  • Eiswürfel

Anleitungen
 

  • Alles zusammen in eine große Karaffe geben und mit den Liebsten genießen!

Paella mit Meeresfrüchten

Paella ist ein spanisches Gericht mit viel Tradition und noch mehr Variation. Die traditionelle Mahlzeit, die ursprünglich im Freien über offenem Feuer zubereitet wurde, stammt aus der Region rund um Valencia. Aufgrund seiner enormen Beliebtheit existieren heute in Spanien zahlreiche Rezepte für diesen Klassiker. Ob mit Fleisch, Meeresfrüchten oder vegetarisch – die moderne spanische Küche kennt viele Varianten dieser Köstlichkeit. Welche Zutaten sind für eine traditionelle Paella aber definitiv unverzichtbar? Zuallererst: Spezieller Paella- oder alternativ Langkornreis. Außerdem: Paprika, Knoblauch, Zwiebeln, hochwertiges Olivenöl und natürlich Safran, der dem Gericht sein unverwechselbares Aroma und die typische Farbe verleiht.
Zubereitungszeit 45 Min.
Gericht Hauptgericht
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 8 Riesengarnelen
  • 150 g Miesmuscheln
  • 150 g Herzmuscheln
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Möhre
  • ½ Bund Petersilie
  • 100 ml Olivenöl
  • 1 TL Rohrzucker
  • 1 rote Paprikaschote
  • 4 Tomaten
  • 1 TL Paprikapulver (süß)
  • 1 TL Paprikapulver (scharf)
  • 400 g Reis
  • ½ TL Safranfaden
  • 1 Zitrone

Anleitungen
 

  • Garnelen putzen und waschen. Die Garnelenkarkassen aufheben. Muscheln putzen und unter fließendem Wasser waschen.
  • Zwiebeln schälen, halbieren, würfeln und die Hälfte beiseitestellen. Knoblauch schälen, in Blättchen schneiden und ebenfalls die Hälfte beiseitestellen. Möhre waschen, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Petersilie grob hacken.
  • Die Hälfte des Olivenöls in einem hohen Topf erhitzen. Karkassen darin rösten. Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Die Hälfte der Zwiebelwürfel, die Hälfte der Knoblauch-Blättchen, Möhre zugeben und mitrösten. Alles mit 2 L Wasser ablöschen. Petersilie und eine Prise Salz zugeben und den Fond auf die Hälfte einreduzieren lassen.
  • Anschließend den Fond durch ein Sieb geben und beiseitestellen.
  • Paprika waschen, halbieren, entkernen und würfeln. Tomaten reiben und ohne die Schale in eine Schüssel geben. Dabei die gesamte Flüssigkeit auffangen.
  • Öl in einer breiten Pfanne erhitzen. Die restlichen Zwiebeln und Knoblauch darin ca. 1 Minute anschwitzen. Paprikawürfel, Paprikapulver zugeben und ca. 2 Minuten anschwitzen. Mit geriebenen Tomaten ablöschen und die Flüssigkeit reduzieren lassen. Den Reis in die Pfanne streuen, alles gründlich verrühren und ca. 1 Minuten mit anschwitzen.
  • Die Zutaten in der Pfanne mit dem Fond ablöschen, salzen und den Safran drüberstreuen. Ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.
  • Nach 10 Minuten Garnelen und Muscheln dekorativ drauflegen und weitere 3-4 Minuten garen bis der Fond komplett vom Reis aufgesogen ist.
  • Paella mit Zitronensaft beträufeln und in der Pfanne servieren.

Flan

Flan, Flan, Flan… Was ist denn das Besondere daran? Zunächst: Wenngleich er hierzulande oft als Karamellpudding bezeichnet wird, ist der spanische Flan damit nicht zu vergleichen. Er besteht nämlich aus zwei Bestandteilen, die im wahrsten Sinne des Wortes miteinander verschmelzen: aus einer hellen puddingartigen Vanillecreme und aus karamellisiertem Zucker, der nach dem Stürzen über den süßen Pudding läuft und ihn langsam umfließt.
Bereits in dieser schlichten Form ist der Dessertklassiker von der spanischen Nordküste ein wahrer Genuss für Schleckermäuler. Kombiniert man diese Süßspeise nun noch mit säuerlichen Früchten, kommt unseres Erachtens nach jedoch der Geschmack des Karamells noch besser zur Geltung. Aber am Besten selbst ausprobieren! Aber Vorsicht: Suchtgefahr!
Zubereitungszeit 45 Min.
Gericht Nachspeise
Portionen 6 Portionen

Zutaten
  

  • 3 Eier
  • 4 Eigelb
  • 125 g Zucker
  • ½ L Vollmilch
  • 1 Vanilleschote
  • 125 g Zucker
  • 1 TL Butter

Anleitungen
 

  • Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ofenfeste Schälchen mit Butter einfetten.
  • Vanilleschote auskratzen. Das Vanillemark mit einem Esslöffel Zucker im Mörser verrühren. Vorteil: So verteilt sich das Mark gleichmäßiger in der Crememasse.
  • Für die Vanillecreme die Eier und Eigelbe, den Zucker, die Milch und das selbstgemachte Vanille-Zucker-Gemisch in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät cremig rühren.
  • Für das flüssige Karamell den Zucker in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze langsam schmelzen, bis er flüssig und honigfarben ist. Das flüssige Karamell gleichmäßig in die eingefetteten Schälchen verteilen, sodass der Boden bedeckt ist.
  • Nun die Vanillecreme gleichmäßig in die Schälchen gießen. Die Schälchen mit Alufolio verschließen und in eine Auflaufform o.ä. stellen.
  • Heißes Wasser in die Auflaufform gießen bis die Schälchen zu rund 3/4 im Wasser stehen. Unbedingt dabei darauf achten, dass kein Wasser in die Schälchen läuft! Dann die Auflaufform ca. 45 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben.
  • Anschließend die Schälchen vorsichtig! aus der Auflaufform nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Danach für mindestens 6 Stunden in den Kühlschrank stellen - besser über Nacht.

Crema Catalana

Crema catalana ist DER spanische, oder vor allem katalanische, Dessertklassiker. Doch was ist Crema catalana? Die Creme wird auch Crema cremada (gebrannte Creme) genannt, da sie mit einer dicken Karamellschicht überzogen ist. Traditionell entsteht diese Karamellschicht in dem man Zucker auf die Creme streut und dieser mit einem speziellen, im Feuer erhitzten, Eisen gebrannt wird. Die Creme ähnelt der französischen Crème brûlée, allerdings wird sie klassisch in Tonschalen serviert und niemals mit Vanille aromatisiert. Für die katalanische Creme nimmt man Zitronen- oder Orangenschalen zum abschmecken, oder auch eine Prise Zimt.
Zubereitungszeit 25 Min.
Gericht Nachspeise
Portionen 8 Portionen

Zutaten
  

  • 10 Eigelb
  • 1 L Milch
  • 250 g Zucker
  • 70 g Maisstärke
  • 1 Zitrone (davon die abgeriebene Schale)
  • 20 EL Zucker

Anleitungen
 

  • Benötigt werden weiterhin: 8 feuerfeste Schälchen (Durchmesser ca. 10 cm) 
  • 250 g Zucker mit 800 ml Milch vermengen Die Zitronenschale und die Zimtstange dazugeben und aufkochen lassen. 
  • Inzwischen die 10 Eigelb schaumig rühren, die restliche Milch und die Speisestärke hinzufügen. Diese Masse der kochenden Milch beimengen und noch einmal unter ständigem Rühren eine Minute lang aufkochen. Die Creme in die Keramikschalen geben und auf Zimmertemperatur auskühlen lassen. 
  • Vor dem Servieren mit je 2 1/2 EL Zucker überstreuen und am besten mit einem Bunsenbrenner (oder im Backofen) karamellisieren.

Pulpo a la Gallega

Die wohl berühmteste Zubereitungsart von Oktopus stammt aus dem nordspanischen Gallicien: polbo a feira (gallicisch für „schöner Oktopus“) oder pulpo alla gallega (mit Kartoffelscheiben). Weit über die Provinz hinaus ist diese Speise in praktisch allen Tapa-Bars in ganz Spanien verbreitet. Traditionell werden die Kopffüßler in großen Kesseln gekocht (ohne Korken), mit der Schere geschnitten und lauwarm mit Paprikapulver (pimenton), Olivenöl und grobkörnigem Salz auf Holzbrettern serviert. Dass das Salz grobkörnig sein muss, ist keine Marotte, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts – es soll beim Essen unbedingt spürbar sein, nicht nur aromatisch, sondern auch haptisch!
Zubereitungszeit 1 Std. 30 Min.
Gericht Hauptgericht
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 700 g tiefgefrorener Oktopus
  • 700 g festkochende Kartoffeln
  • Olivenöl
  • grobkörniges Meersalz
  • Paprikapulver (süß)
  • optional: Pfefferkörner, Zwiebel, Lorbeerblätter

Anleitungen
 

  • Wasser salzen und zum kochen bringen
  • Oktopus am Kopfende halten und nur mit den Tentakeln für 3 Sekunden in das kochende Wasser eintauchen. Danach wieder herausheben und einen Augenblick warten. Eintauch-Vorgang 3 mal wiederholen und beim vierten Eintauchen ganz ins Wasser gleiten lassen. Diese Technik bewirkt, dass sich die Fangarme hübsch einrollen.
  • Bei Mittlerer Hitze, je nach Größe des Kraken, etwa 20 bis 50 Minuten kochen. Die Konsistenz wird durch Einstechen mit einem spitzen Messer an den Ansätzen der Tentakeln, dort wo sie am dicksten sind, geprüft.
  • Danach die Hitze abdrehen, und den Oktopus etwa 20 Minuten im Kochwasser rasten lassen.
  • Kartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Etwas Kochsud vom Oktopus entnehmen, salzen und darin die Kartoffelscheiben nicht zu weich kochen.
  • Den Oktopus vorsichtig herausnehmen (die Gelschicht ist sehr berührungsempfindlich). Mit der Schere in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Kartoffelscheiden mit den Oktopusstücken anrichten und mit grobem Meersalz bestreuen. Etwas Olivenöl mit dem Paprikapulver erhitzen und über das Gericht geben.

Pimientos de Padron

Eines der klassischsten Tapas-Gerichte überhaupt - die Pimientos de Padron!
Zubereitungszeit 20 Min.
Gericht Kleinigkeit
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • 500 g Pimientos de Padron (häufig als Bratpaprika im Angebot)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Meersalz

Anleitungen
 

  • Pimientos waschen und trocken tupfen. Gut mit Olivenöl einreiben.
  • Auf dem Grill oder in der Pfanne bei mittlerer Hitze braten, bis sie Blasen werfen und gebräunt sind.
  • Anschließend mit grobem Meersalz bestreuen und heiß servieren.
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